Nie war die Pubertät so lustig!

Entdecke die urkomischen Bücher vom Bestseller Autor Pete Johnson!

Das sind die Figuren aus unserer Bestseller-Reihe "Wie man 13 wird..."

Meine Familie ist echt außergewöhnlich - außergewöhnlich nervig! Man könnte meinen, dass Halbvampir-Eltern cooler sein müssten. Seit meinem 13. Geburtstag darf ich mich neben dem üblichen Teenager-Stress - und glaubt mir, das ist schon Stress genug - auch noch mit dem Familiengeheimnis rumschlagen. Aber ich habe ein paar Ideen, wie ich meine Eltern richtig erziehen kann. Und Tallulah ist hierbei meine Verbündete.

  • Eine farbige Zeichnung eines Jungen mit verwirrtem Gesichtsausdruck. Er trägt ein rot-blau gestreiftes T-Shirt, eine blaue Jeans und rote Turnschuhe. Seine Arme sind seitlich angehoben, mit offenen Händen, als würde er etwas nicht verstehen.

    Markus

    Das bin ich, Markus! Ich war eigentlich ein völlig normaler Junge, bis mir meine Eltern an meinem 13. Geburtstag eröffnet haben, dass ich ein Halbvampir bin! Jetzt muss ich mich nicht nur mit der Schule und ersten Dates rumschlagen, sondern auch mit einer Knoblauchallergie, plötzlichem Blutdurst, spitzen Eckzähnen und gemeingefährlichen Vampiren!

  • Eine farbige Zeichnung von zwei Personen. Der Mann links trägt eine Brille, einen grünen Pullover und blaue Hosen. Er zeigt mit den Daumen auf sich. Die Frau rechts trägt einen roten Pullover, blaue Hosen und braune Stiefel mit Fellbesatz. Sie hält ihre Hände vor der Brust.

    Meine Eltern

    Darf ich vorstellen? Mum und Dad. Sie sind auch Halbvampire. Das ist aber streng geheim! Ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, mir endlose, stinklangweilige Vorträge zu halten. Das nervt vielleicht! Ich meine, wofür gehe ich denn in die Schule?

  • Eine farbige Zeichnung eines Mädchens mit schwarzen Haaren und einem fröhlichen Gesichtsausdruck. Sie trägt einen roten Pullover mit einem geometrischen Symbol, eine blaue Hose und rote Turnschuhe. Ihre Hände sind selbstbewusst in die Hüften gestützt.

    Tallulah

    Und das ist Tallulah. Sie geht in meine Klasse. Zuerst mochten wir uns nicht besonders, aber mittlerweile sind wir die besten Freunde! Tallulah glaubt fest an die Existenz von Vampiren und anderen Monstern. Kein Wunder also, dass sie es sich nicht nehmen lässt, mit mir auf Vampirjagd zu gehen!

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Das sind die Charaktere aus "Wie man seine Eltern ..."

Hi! Ich bin Luis, die Lachnummer. Ja, du hast richtig gelesen. Ich bin der vermutlich witzigste Mensch der Welt. Und mein größter Traum ist es, endlich mit meinen Witzen berühmt zu werden!​
Hier geht es ganz klar um mein geniales Comedy-Genie (!), es gibt aber trotzdem noch ein paar Leute, die du kennen solltest ...

  • Eine farbige Zeichnung eines Mannes und einer Frau. Der Mann trägt ein hellblaues Hemd und graue Hosen, die Frau ein rotes Oberteil, eine blaue Hose und rote Schuhe. Der Mann legt seinen Arm um die Schultern der Frau.

    Meine Eltern

    Das sind meine Eltern. Ich habe sie eigentlich ganz gut erzogen. Wenn sie nicht gerade total durchdrehen und mich zum Achtsamkeitskurs, Blockflötenunterricht oder zur Französisch-Nachhilfe schleppen wollen, sind sie okay. ​

  • Illustration eines jungen Mannes mit zerzaustem braunem Haar, der ein blaues Sweatshirt und eine blaue Hose trägt. Er steht leicht gebeugt und wirkt genervt.

    Elliot

    Ach ja, ich habe auch noch einen kleinen Bruder: Elliot. Meistens nervt er, aber zugegeben: Manchmal ist es auch schön, nicht alleine mit meinen verrückten Eltern zu sein!​

  • Eine farbige Zeichnung einer Frau mit blonden Haaren. Sie trägt ein rosa gestreiftes Oberteil, blaue Hosen und rote Schuhe. In der rechten Hand hält sie eine kleine rote Fahne mit Schriftzug, während sie mit der linken Hand nach hinten zeigt.

    Maddy

    Und hier kommt Maddy! Sie ist meine feste Freundin und das tollste Mädchen der Welt. Außerdem ist sie die beste Agentin, die man sich überhaupt vorstellen kann. Mit ihr an meiner Seite kann mich niemand mehr aufhalten!​

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  • „Ein tolles Lesevergnügen!“

    lehrerbibliothek.de, Marion Meindl 

  • „Urkomisch und ein bisschen was zum Nachdenken.“

    vorablesen.de

  • „Was ein Lachkracher!“

    vorablesen.de

  • Neben einer lustigen Geschichte über einen Halbvampir punktet der Roman auch mit Spannung sowie Romantik – geeignet für Jungs und Mädchen!“

    vonmainbergsbuechertipps. wordpress.com, Gabriela Pagenhardt von Mainberg 

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  • Schwarz weiß Bild von dem Autor Pete Johnson.

    Autor: Pete Johnson

    Pete Johnson arbeitete als Filmkritiker und wurde dann Lehrer für Englisch, Drama und Medienkunde. Als er guten Lesestoff für seine Klasse suchte und nichts finden konnte, beschloss er, selbst Bücher zu schreiben. Heute ist er einer der beliebtesten Autoren Großbritanniens.

    Zum Autor 

Im Gespräch mit Pete Johnson

Pete Johnson arbeitete als Filmkritiker und wurde dann Lehrer für Englisch, Drama und Medienkunde. Als er guten Lesestoff für seine Klasse suchte und nichts finden konnte, beschloss er, selbst Bücher zu schreiben. Heute ist er einer der beliebtesten Autoren Großbritanniens. Wir haben ein Gespräch mit dem erfolgreichen Autor über seine beliebte Jugendbuch-Reihe "Wie man 13 wird" geführt. 

Pete Johnson über seine "Wie man 13 wird und überlebt"-Reihe

Die Neuauflage von „Wie man 13 wird und überlebt“ ist seit Januar in den Bestsellerlisten in der Sparte Jugendbücher vertreten. Wie fühlen Sie sich angesichts des anhaltenden Erfolgs der Reihe in Deutschland? Sind Sie davon überrascht?

Eine farbige Zeichnung eines Jungen mit entsetzten Gesichtsausdruck. Er trägt einen grün-rot gestreiften Pullover, dunkelblaue Hosen und rote Turnschuhe. Seine Hände liegen an den Wangen, als wäre er schockiert.

Das erste Buch, dass ich je geschrieben habe hieß ‚Catch You On The Flipside‘ und stieß in Großbritannien auf wenig Interesse und verkaufte sich schlecht. Spannenderweise war das in Deutschland ganz anders; dort wurde es ein Bestseller. Die deutschen Leser haben also schon von Beginn meiner Schreibkarriere an bewiesen, dass sie einen besseren Geschmack haben als die Briten.

Für „Wie man 13 wird und überlebt“ hatte ich dementsprechend große Hoffnungen. Aber das Ausmaß des Zuspruchs in Deutschland hat alle Erwartungen übertroffen. In Großbritannien heißt das Buch „Der Vampirblog“ und hat den Brilliant Book Award gewonnen und einige tolle Kritiken geerntet. Aber die Verkaufszahlen liegen meilenweit hinter den Deutschen zurück.

Das britische Cover ist sehr unauffällig und lässt das Buch wie jede andere Vampirgeschichte aussehen. Das deutsche Cover schafft es viel besser die Stimmung des Buches einzufangen – ein bisschen gruselig aber gleichzeitig auch lustig. Und es zeigt, dass im Kern der Geschichte Markus steht, der versucht herauszufinden wer er ist. Eine Erfahrung die jeder mit 13 durchlebt.

Auf Ihrer Website schreiben Sie, dass Sie gar nicht geplant hatten eine ganze Buchreihe um Markus, Tallulah und Gracie zu schreiben. Was hat Sie dazu gebracht Ihre Meinung zu ändern? Und überlegen Sie manchmal die Reihe fortzusetzen?

Eine farbige Zeichnung von zwei Personen. Die linke Person, trägt ein weißes Hemd, einen karierten Pullunder und blaue Hosen. Sie hält eine Tube mit rotem Inhalt und drückt diesen auf einen Löffel, den die rechte Person hält. Die rechte Person trägt ein blaues Outfit mit einer Perlenkette und schaut neugierig auf den Löffel.

Die Fortsetzungen entstanden tatsächlich daraus, dass ich Markus und Tallulah als Charaktere so gerne mochte und mehr Zeit mit ihnen verbringen wollte. Und es gab noch so viel mehr über die beiden herauszufinden. Zum Beispiel, ob sie sich jemals näherkommen und eine Beziehung eingehen würden. Bevor ich anfing die Fortsetzung zu schreiben hatte ich keine Ahnung, aber ich freute mich darauf es herauszufinden. Außerdem haben viele Leute vorgeschlagen, ich solle doch auch über ein Mädchen schreiben, das sich in einen Halbvampir verwandelt. Das fand ich eine Spitzenidee. So ist Gracie in „Wie man 13 wird ohne zum Tier zu werden“ hinzugestoßen.

Ich wurde in letzter Zeit oft gefragt und habe selbst darüber nachgedacht, ob ich die Reihe fortsetze – aber gerade fällt mir nichts ein, was neu und originell genug ist. Aber ich habe mich schon gefragt, wie Markus einem anderen Halbvampir helfen würde, der sich nicht verwandeln will… Markus wird gebeten diesem 13-jährigen zu helfen. Aber es gibt einige Überraschungen für beide Seiten. Ich spiele gerade mit dieser Idee – also haltet die Augen offen!

Vampire und Humor sind eine eher ungewöhnliche Kombination. Woher kam die Idee Markus zu einem Halbvampir zu machen?

Wenn ich Leuten erzähle, dass „Wie man 13 wird und überlebt“ ein sehr persönliches Buch für mich ist, schauen sie mich oft sehr besorgt an. Ich muss ihnen dann schnell versichern, dass ich kein Halbvampir bin. Aber als ich 13 war wollte ich mich überhaupt nicht verwandeln – in einen Teenager. Warum sollte ich das, wo ich doch total glücklich damit war wie ich vorher war.

Ursprünglich wollte ich also eine Geschichte über einen Teenager wider Willen schreiben. Aber irgendwie spürte ich, dass das nicht genug war, um eine Romanhandlung zu tragen – die Idee brauchte noch einen extra Kick. Aber welchen?

Ich habe sehr lange gegrübelt – übrigens tue ich das in dem ich tausendmal in meinem Garten hin und her laufe – aber die Inspiration wollte einfach nicht kommen. Sie kam dann eines Morgens während ich mir die Zähne putzte. Ich habe nicht laut „Heureka!“ gerufen, bin aber nach unten gerannt, mit dem Schaum vom Zähneputzen noch im Mund, und habe angefangen zu schreiben. Was wäre, wenn Markus sich nicht nur in einen Teenager verwandeln würde, wenn er 13 wird, sondern auch in einen Halbvampir? Das würde die ganze Geschichte viel größer machen, sie sogar in eine Art mythische Reise verwandeln, auf der Markus damit ringt seine neue Identität anzunehmen. Ich wollte, dass die Geschichte etwas Fabelähnliches hat, aber trotzdem lustig ist. Deshalb ist Markus nur ein Halbvampir. Sich in einen richtigen Vampir zu verwandeln wäre viel zu cool gewesen.

Und Markus hat überhaupt kein Interesse daran irgendwelche neuen Kräfte zu bekommen – oder überhaupt etwas Neues zu entdecken. Stattdessen will er nur eins: die Zeit anhalten und genauso bleiben wie er ist – genau wie ich, als ich 13 war.

Warum glauben Sie sind Vampire so beliebt bei vielen Jugendlichen? Haben Sie diese Faszination in dem Alter geteilt oder tun Sie das noch immer?

Eine farbige Zeichnung eines Mädchens mit schwarzen Haaren und fröhlichem Gesichtsausdruck. Sie trägt ein graues Kleid mit weißem Kragen und Manschetten. Ihre Arme sind erhoben, und ihre Haltung wirkt verspielt und dynamisch.

Vampire sind sehr stylisch und gefährlich. Sie haben sehr viel Charisma und sind permanente Außenseiter. Sie sind anders und stolz darauf. Also ja, sie haben mich in meiner Jugend fasziniert, waren aber nie meine Lieblinge.

Warum? Weil sie nie Witze machen. Und obwohl sie faszinierend sind, sind sie auch sehr düster. Ich meine, wenn man eine tolle Party mit guter Stimmung haben will, würde man wahrscheinlich keinen Vampir einladen. Sie würden die Stimmung ziemlich runterziehen, oder? Ich fand sie also sehr interessant, ohne sie jemals wirklich zu mögen.

Ihre Bücher sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, die normalerweise nicht viel lesen. Ist das ein glücklicher Zufall oder haben Sie die Bücher speziell für diese Zielgruppe geschrieben?

Eine farbige Zeichnung eines Jungen mit einem schockierten Gesichtsausdruck. Er trägt ein türkis-weiß gestreiftes T-Shirt, blaue Jeans mit einem Handy in der Hosentasche und rote Turnschuhe. Seine Hände sind an den Kopf gelegt, als wäre er verzweifelt.

Als ich Anfang zwanzig war habe ich kurzzeitig als Lehrer gearbeitet. Freitagsnachmittags mussten die Schüler sich immer Geschichten anhören, die ich geschrieben hatte. Und ich muss zugeben, dass sie mir wesentlich mehr beigebracht haben als ich ihnen je hätte beibringen können. Eine besonders wichtige Sache, die ich gelernt habe, war, wie ungeduldig sie waren, bis die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt – sie wollten schon von Anfang an in die Geschichte reingezogen werden. Und wenn der Anfang nicht gut war, hatte man sie schon verloren.

Deshalb ist es IMMER mein erstes Ziel, dass die Leser sich nicht mehr vom Buch losreißen können. Deswegen gehe ich meine Geschichten immer und immer wieder durch und nehme alles raus, was die Handlung verlangsamt. Ich will eine Geschichte schreiben, die so spannend ist, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Tatsächlich sind sich widerwillige Leser und Vielleser gar nicht so unähnlich. Alle wollen eine Geschichte, die in ihrem Kopf zum Leben erwacht. Und Bücher sind eine einzigartige Kollaboration zwischen Autor und Leser. Dementsprechend ist das Buch in unserem Kopf immer viel lebendiger als jede Film- oder Serienadaption.

Deshalb gibt es keinen schöneren Moment, als wenn mir jemand schreibt und sagt „normalerweise lese ich keine Bücher, aber deins konnte ich nicht weglegen“ oder „manchmal bin ich sehr traurig aber deine Bücher bringen mich immer wieder zum Lachen“. Ohne Leser ist ein Autor nichts. Das vergesse ich nie.

Mit welchem der drei Hauptcharaktere identifizieren Sie sich am meisten?

Markus ist mir definitiv am ähnlichsten. Sein Unwille zu lange ernst du sein geht Tallulah sehr auf die Nerven, genauso wie es meine Freunde genervt hat (und immer noch tut!). Außerdem wäre ich genauso geschockt gewesen wie Markus, hätte ich mich in einen Halbvampir verwandeln müssen. Ich wollte ja nicht mal einen Anzug tragen.

Tallulah war zum Teil inspiriert von einem Mädchen, das ich kannte, als ich aufwuchs. Sie war eine starke, lebhafte Persönlichkeit – genial, wenn sie auf deiner Seite war – und mehr als ein kleines bisschen beängstigend, wenn sie es nicht war. Eigentlich sollte sie nicht so ein großer Teil der Geschichte werden. Aber sie stach einfach heraus, sie hat die Spannung der Story aufrechterhalten und einen tollen Kontrast zu Markus gebildet. Ihre gemeinsamen Szenen schrieben sich wie von selbst. Es war als würde ich den beiden einfach nur zuhören.

Viele Leser sagen mir, dass Gracie ihre Lieblingsfigur ist. Zu Anfang scheint es als würden ihr Dinge einfach passieren, ohne, dass sie dazu etwas zu sagen hat. Sie ist eine ruhige Person, leicht zu unterschätzen aber im Laufe der Geschichte lernen wir ihre andere Seite kennen. Sie ist eine viel stärkere Person als sie sich selbst bewusst ist. Es gefällt mir, dass ihre Szenen mit Markus ganz anders sind als die zwischen ihm und Tallulah.

Ich denke immer noch über alle drei nach – manchmal träume ich sogar von ihnen. Vielleicht wollen sie nicht gehen oder vielleicht kann ich sie einfach noch nicht recht gehen lassen.

Alle Illustrationen: © Thorsten Saleina